Leidenschaft BRANDSCHUTZ

Die Seite für Sammler und Feuerwehrbegeisterte

 

BETRIEBSFEUERWEHREN 

im 

Freistaat Sachsen

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BETRIEBSFEUERWEHR - DHL Air Hub Leipzig / Halle Airport 
 
 
 
 
 
 
 
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BETRIEBSFEUERWEHR - IFW Dresden 

Informationen

Die Betriebliche Freiwillige Feuerwehr des Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) in Dresden besteht aus ca. 14 Einsatzkräften welche hauptberuflich einer Tätigkeit im Forschungszentrum nachgehen. Das IFW Dresden ist am 1. Januar 1992 aus dem früheren größten Materialforschungszentrum der DDR hervorgegangen (Zentralinstitut für Festkörperphysik und Werkstoffprüfung der Akademie der Wissenschaften der DDR). Heute sind über 600 Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Die Wehr wurde am 15.11.1955 gegründet.

Ausrüstung / Fuhrpark

es liegen noch keine Angaben vor

Die Betr.Fw. IFW ist aktives Mitglied im Stadtfeuerwehrverband Dresden e.V.

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BETRIEBSFEUERWEHR - Infineon Dresden

Informationen

Der Halbleiterproduktions- und Forschungsstandort Dresden erlebte, wie seine Betriebsfeuerwehr auch in den letzten Jahren zahlreiche Höhen und Tiefen, sowie Umbenennungen. Den grundstein des Standortes legte die SIMEC GmbH Dresden im Jahr 1994 mit dem Bau des Werkes. Für den Brandschutz auf dem 4 Hektar großen Werkgelände mit 21 Gebäuden wird seit 1995 eine Freiwillige Betriebsfeuerwehr vorgehalten. Zu Ihren Hauptaufgaben zählt der vorbeugende und abwehrende Brandschutz, sowie die Hilfeleistung im Bereich von Gefahrstoff Havarien. 1997 erfolgte die erste Umfirmierung zu Infineon Technologies, 2004 die zweite zu Quimonda, einer Infineon Tochter und nach der Insolvenz dieser wieder zurück zu Infineon im Jahr 2011. Die Mannschaftsstärke betrug zu Quimonda-Zeiten 120 Einsatzkräfte, sowie einen hauptberuflichen Wehrleiter. Die Abzeichen von SIMEC und Infineon (90er) waren auf rotem Grund gestickt. Während auf dem SIMEC Abzeichen der Hl. St. Florian abgebildet war, entsprach das Infineon Abzeichen dem heutigen in seiner Form. Beide Abzeichen werden von mir gesucht!

Ausrüstung / Fuhrpark

a.D. GW-Chemie MB 207 D Kastenwagen (Eigenausbau) im Dienst von 1995 bis 2012 (vorher WF Interatom und Siemens AG)

GW-Hilfe MB 711 D (Rosenbauer / AIW) Aufbau wie TSF-W Koffer, ausgerüstet mit CSA und GG Pumpentechnik, im Dienst seit 1995

GW-Logistik MB Sprinter 416 CDI (BINZ) bietet einer Staffelbesatzung platz, verfügt über ein Rollcontainersystem im Heck und kann auch als ELW genutzt werden. Mit dem Fzg wurde der GW-Chemie ersetzt. Im Dienst seit 2012

SLF 20/10 MAN TGL 12.210 (ZFT-Ziegler) im Dienst seit 2007

Die BtF verfügt über mehrere spezielle CSA des Typs ALFA S1 von TFT Schweden, welche besonders für Ammoniak-Havarien geeignet sind

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BETRIEBSFEUERWEHR - KSG Leiterplatten GmbH Gornsdorf 

Informationen

Die Wurzeln der heutigen KSG Leiterplatten GmbH gehen bis in das Jahr 1878 zurück. Unter dem Namen C.A. Uhlmann wurde damals eine Fabrik für Strumpfwaren gegründet, diese entwickelte sich mit der Zeit zu einem Spezialanbieter für Kontaktbauelemente und Spezialmaschinen, was gleichzeitig den Namen des Gornsdorfer Unternehmens erklärt. Ab 1959 wurden sodann im volkseigenen Betrieb der DDR Leiterplatten hergestellt und diese führend im gesamten Ostblock vertrieben. Nach der Wiedervereinigung 1990 kämpfte die Eigentümerfamilie vier Jahre um den Erhalt und den Übertrag des Unternehmens aus dem Treuhandbesitz.. Heute beschäftigt das Gornsdorfer Familienunternehmen über 600 Mitarbeiter und zählt zu den drei führenden Produzenten von Leiterplatten in Deutschland. Die bereits pflichtgemäß zu DDR Zeiten existente Betriebsfeuerwehr wurde in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach der Wende aufgelöst und erst in den 2000ern Wiedergegründet.Dies geschah aus eigenem Interesse des Unternehmens, um die Mitarbeiter, sowie die Produktion vor Havarien mit den eingesetzten Chemikalien zu schützen.

Fuhrpark / Ausrüstung

Die BtF ist nicht motorisiert. Für die Einsatztechnik stehen ortsfeste Möglichkeiten zur Stationierung und ein Anhänger bereit.

Die Betriebsfeuerwehr KSG ist aktives Mitglied im Werkfeuerwehrverband Sachsen e.V..

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BETRIEBSFEUERWEHR - Schmiedewerke Gröditz GmbH 

Informationen

Die Schmiedewerke Gröditz GmbH (SWG) ist ein im Altkreis Riesa-Großenhain liegendes Schmidewerk mit angeschlossenem Elektrostahlwerk. Hier werden seit 1779 Freiformschmiedestücke und Ringwalzerzeugnisse aus dem Stahl des eigenen Elektrostahlwerkes hergestellt. Seit dem 23.Oktober 1882 wird die Stahlproduktion durch eine eigene Feuerwehr vor Schäden geschützt. Von 1900 bis zur Gründung der FFw Gröditz, am 15. April 1940 übernahm diese auch den Brandschutz in der Gemeinde Gröditz-Reppis. Zu DDR Zeiten lautete die Bezeichnung "VEB Stahl- und Walzwerk Gröditz". Nach der Wende trug die Wehr in der Gröditzer Stahlwerke GmbH die Bezeichnung Werkfeuerwehr, hat heute aber den Status einer Betriebsfeuerwehr und ist damit eine von 5 im Kreis Meißen. Das Unternehmen gehört seit 1997 zur Unternehmensgruppe der Georgsmarienhütte. 2002 erfolgte in Gröditz die Aufspaltung der Geschäftsbereiche, so entstand die SWG, ESWG und die SGG.  Im Jahr 2015 wurde die eigene Stahlgießerei (SGG) eingestellt. Im selbigen Jahr waren ca. 800 Mitarbeiter im Gesamtwerk tätigNach wie vor unterstütz die BtF die örtliche FFw bei Einsätzen und kommt auf Anforderung auch außerhalb des Werkgeländes mit Sondertechnik, wie der Wärmebildkamera zum Einsatz. 

Fuhrpark / Ausrüstung

Die BtF verfügt seit 2004 über ein ULF 3500/400/1000 mit Ziegler / Thoma Aufbau auf MB 1622, wobei es sich um das ehemalige TroTLF 48/10-20-P1000 der Werkfeuerwehr Bayer AG Leverkusen handelt (mit dem ULF wurde das TLF 16 GMK IFA W50 ersetzt, dieses war im Einsatz irreparabel beschädigt worden)

Weiterhin stehen ein KTW und mehrere FWA zur Verfügung                                                        (2*TSA, ÖSA, PG 210, CO² 120, AL 12)

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FREIWILLIGE BETRIEBLICHE FEUERWEHR - TU Dresden 

Informationen

Im Jahr 1952 wurde, nach 124 Jährigem Bestehen der Technischen Hochschule ein Löschtrupp mit 32 Freiwilligen gebildet. Zu Beginn bestand die Technik aus einer fahrbaren Schlauchhaspel und einem Löschgeräteträger-Anhänger, welche beide von Hand gezogen wurden. Seit 1958 ist die Wehr motorisiert. Die Technische Universität Dresden ist mit rund 36.000 Studenten die zwölftgrößte in Deutschland. Ihren und den Schutz von etwa 7.800 Beschäftigten stellen 24 Kameraden und zwei Kameradinnen freiwillig sicher. Durch sie werden jährlich ca. 12 Einsätze abgearbeitet. Leiter der Wehr ist Kamerad Liebich. Im Wappen des Ärmelabzeichen ist der markanten Turm des Beyer-Bau dargestellt. Neben dem Abzeichen ist der Betreiber dieser Internetseite auch im Besitz der Chronik anlässlich dem 50. Jubiläum, anno 2002.

Fuhrpark / Ausrüstung

Die BtF war bereits zu DDR Zeiten motorisiert. Zuerst mittels LF8 Robur-Garant K30, danach mit einem LO 2002A LF8-TS8-STA. Letzterer war bis 2011 im Dienst und steht heute in der Feuerwehrtechnischen Sammlung Zeithain. Ersetzt wurde er durch einen GW-Logistik mit Staffelkabine auf Mercedes Benz Sprinter DOKA, Pritsche/Plane. Zur Beladung zählen unter anderem eine Jöhstadt TS8, Stromgenerator, diverse Pumpen und Geräte zur Wasserabwehr und eine Kettensäge, welche in Rollcontainern verlastet sind.

Die Freiwillige Betriebliche Feuerwehr der TU Dresden ist aktives Mitglied im Stadtfeuerwehrverband Dresden e.V..

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aufgelöste BETRIEBSFEUERWEHREN

BETRIEBSFEUERWEHR - BOX Möbel GmbH Johanngeorgenstadt
† 1996

Informationen

Die Freiwillige Feuerwehr der BOX Möbel GmbH war für den Brandschutz der ehemaligen Möbelfabrik in Johanngeorgenstadt(Erz.) verantwortlich. Traditionsreicher Vorgänger war die Möbelfabrik Gotthold Heinz(1817), seit 1900 als Heinz Box Büro- und Nähmaschinenmöbelfabrik tätig, dann ab 1939 als Werk IV der Erla Werke. Hier wurden Leitwerke und Flügel für das Jagdflugzeug ME-109 hergestellt. Ab Dezember 1943 erfolgte der Einsatz von Zwangsarbeitern in dem bis 1945 als Außenlager des KZ Flossenbürg betriebenen Werkes. Zu DDR Zeiten wurden im VEB Spezialmöbelfabrik Gehäuse für Funk-und Fernsehempfangsgeräte, Soldatenspinde und Kinderzimmereinrichtungen produziert. Am 18. März 1996 wurde die GmbH aufgelöst. Wann die Freiwillige Betriebsfeuerwehr aufgelöst wurde ist nicht bekannt. Seit Mitte der 2000er Jahre begann der Abbruch der Gebäude.

Ausrüstung / Fuhrpark 

es liegen noch keine Angaben vor - wenn Sie Informationen haben dann teilen Sie mir diese bitte mit!

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BETRIEBSFEUERWEHR - Leichtmetallwerk Rackwitz GmbH 

† 1996

Informationen

Seit 1925 wird in Rackwitz bei Leipzig Aluminium verarbeitet. Anno 1998 wurde das im Konkurs befindliche Leichtmetallwerk von Hydro übernommen. Von den einst 2.400 Beschäftigten am Standort sind heute 52 verblieben. Zu DDR Zeiten firmierte der Standort unter VEB Leichtmetallwerk Rackwitz, gehörte zum Mansfeld Kombinat "Wilhelm-Pieck" und unterhielt ein Betriebsfeuerwehrkommando. Hier wurden unter anderem Kühlelemente für Haushaltskühlschränke des VEB DKK produziert. Nach 1990 wechselten die Firmennamen in Leichtmetallwerk Rackwitz GmbH, danach Rackwitz Aluminium GmbH und AGR. Das Betriebsfeuerwehrkommando wurde zur Werkfeuerwehr gewandelt und mit der Reduzierung der Mitarbeiterzahl zur Betriebsfeuerwehr reduziert. Diese wurde schließlich im Jahr 1996 aufgelöst. 

Ausrüstung / Fuhrpark

es liegen noch keine Angaben vor - wenn Sie Informationen haben dann teilen Sie mir diese bitte mit!

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