Leidenschaft BRANDSCHUTZ

Die Seite für Sammler und Feuerwehrbegeisterte

 

BETRIEBSFEUERWEHREN 

in 

Brandenburg

~

BETRIEBSFEUERWEHR

 PETS PCK & elf Tanklagerbetrieb Gbr, Seefeld 

Chronik

Das Seefelder PCK&elf Tanklager ist oberhalb von Berlin gelegen und wird via einer 1967 gebauten Produktleitung jährlich mit drei Millionen Tonnen Kraftstoff aus der PCK Raffinerie Schwedt versorgt. Von hier aus beliefern Tankkraftwagen den kompletten Berliner Raum. In 14 Tanks können ca. 168.000 m³ Ottokraftstoffe, Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl vor der Umschlagung zwischengelagert werden.

Technik 

Die Technik der Betriebsfeuerwehr umfasste nach der Wende, bis 1999 unter anderem zwei außergewöhnliche Fahrzeuge. Zum einen war dies ein TLF 8500 auf einem 138er TATRA. Dieser wurde 1967 gebaut und bis 1997 bei PCK in Schwedt im Einsatz. Die Besonderheit stellte der Rosenbauer Aufbau, mit drei Wenderohren dar. Nach der Zeit im TLB wurde er an die FFw Werneuchen abgegeben. Das zweite Sonderfahrzeuge war ein SMT 20.000. Dabei handelte es sich um einen 1989 gebauten Minol Sattelauflieger mit MAN Zugmaschine, welcher 1992 in Eigenrechie umgebaut, und mit mehreren portablen, wie auch einem fest angebautem Wenderohr ausgerüstet wurde. Nach der Außerdienststellung wurde der Tanklastzug verschrottet. Wieterhin gehörte auch ein IFA W50 TLF 16 GMK bis 1997 zum Fuhrpark. Zur aktuellen Ausstattung kann leider keine Aussage getroffen werden


aufgelöste BETRIEBSFEUERWEHR

 BUCK INPAR - Munitionsentsorgung Pinnow

Information:

Die Firma BUCK INPAR (für INdustriePARk) betrieb seit 1991 eine Munitionsentsorgungsanlage auf einem Teil des ehemaligen NVA-IWP (Industriepark) nahe Angermünde. Hier wurden die Raketen der 3. NVA-Raketenbrigade verschrottet, weiterhin wird Sovjet und NATO Munition vernichtet. Zu BUCK gehörte auch das Raketenmuseum am Standort, in dem je ein Exemplar ausgestellt wurde. 1999 wurde der Standort an die skandinavische Nammo Gruppe verkauft und firmiert seit dem unter NAMMO-BUCK. Die Betriebsfeuerwehr bestand in den 90er Jahren als Teil der Werksicherheit. Mit Verkauf und Reduzierung der Mitarbeiterzahl wurde auch die BtF aufgelöst. Das Wachgebäude existiert heute noch, darin befindet sich eine Autowerkstatt(rechtsseitig in Blickrichtung Raketenhangar).  Heute wird der Brandschutz von der örtlichen FFw mit sichergestellt. 2015 gab es den letzten gravierenden Zwischfall. Es ereigneten sich zwei nacheinanderfolgende Explosionen bei denen ein Werkarbeiter und zwei Einsatzkräfte der FFw schwer verletzt wurden(u.a. geplatztes Trommelfell). 2004 ereignete sich der letzte tödliche Arbeitsunfall.

Fuhrpark:

TLF unbekannter Art